Montag, 29. März 2010

Wurm drin

Heut ist bei den Journalisten und Moderatoren wirklich der Wurm drin. Kaum einer kann fehlerfrei oder einfach mal locker vor der Kamera reden. Bei dem Bericht über Fahrgeschäfte auf dem Dortmunder Kirmes gab es wieder grandioses Blabla ("Sehen sie, wie modern das Geschäft beleuchtet wird" - zu sehen sind hunderte Glühbirnen und Neonröhren in Gelb, Rot und Blau...wahnsinnig modern). Und im Studio werden aus 220.000 Toten in Haiti einfach mal 220. Sogar die Anrufer beim Service (Thema: "Wenn der Blutdruck schwankt.") können nicht richtig reden.

Ich schiebe es mal auf den Montag und die Uhrzeit.

Dienstag, 23. März 2010

Ein Fall für Zwei

...und zwar für die Redakteure Klasen und Wodnik (hab ich mir mal notiert), die sich wohl für witzig halten. Mögen sie ja sein, aber ihr heutiger Beitrag zu den Bayern und speziell deren Trainer Louis van Gaal war einfach nicht witzig.


Eine verworrene Mischung aus holländischem Käse (lustig...na hier...weil van Gaal...der ist doch Holländer...haha!), unterlegt mit Archivbildern von Reportagen über Käseherstellung, Fußball-Aufnahmen und Pressekonferenz-Zitaten von van Gaal - natürlich aus dem Zusammenhang gerissen und irgendwie "witzig" mit dem Beitrag verknüpft. Ausserdem waren die Aufnahmen absichtlich "gealtert" worden, sodass es aussah, als wären es historische Aufnahmen. WTF?!

Das war echt Käse.

Mittwoch, 17. März 2010

Unheilig im Studio

Heute war ja die Einmann-Band Unheilig im ARD-Morgenmagazin. Der Typ macht wohl seit 10 Jahren Musik und ich hab erst in den letzten Tagen davon mitbekommen. Klingt für mich wie ein Misch-Masch aus semierfolgreichem Deutsch-Rock-Pop der letzten Jahre...wenn ich mir die Namen gemerkt hätte, würde ich jetzt einen nach dem anderen runterrattern und am Ende noch eine unerwartete Schlagerkombo anführen - so als Pointe. Aber ich merk mir einfach keine Namen von schlechten Bands. Deswegen ein Foto vom Auftritt heute Morgen:


Gespielt wurde eine Piano-Variante der "Hit-Single" und diese Version von Geboren Um Zu Leben klang mir arg nach Yann Tiersens Comptine D' un Autre Ete für den wundervollen Film "Die fabelhafte Welt der Amélie". In der normalen Version ist das auch zu hören, deswegen hier nur der Link zur Moma-Version (sicher eh irgendwann wieder down) und ansonsten die beiden Lieder zum direkten Vergleich:





Und jemand mit so einem Bart kann echt nicht cool sein.

Freitag, 12. März 2010

Ausreden-Klon

Ich schaue nicht auf den Bildschirm, höre jemanden reden und denke: "Ah, der Guido."
Ich schaue auf den Bildschirm, sehe jemanden reden und denke: "Ah, der Guido."

Christian Lindner (FDP) ist zu einem meiner Lieblingspolitiker in Deutschland geworden. Und er war heut mal wieder beim Morgenmagazin. Das isser:

(Quelle: Commons)

Der erste Satz von Normen Odenthal: "Herr Lindner, nun sind ja alle Ausreden aufgebraucht. Was sagen sie nun zu den schlechten Umfragewerten der FDP?"
Was kam, war eine weitere Ausrede, dass das ja alles gar nicht so wild sei, denn man sei ja für eine Wahlperiode von 4 Jahren (sic!) gewählt. Man solle sich nicht die schlechte Angewohnheit der Wirtschaft angewöhnen, alles nur in Quartalen zu sehen (oha...ein Seitenhieb gegen die Wirtschaft? Die gehen sogar ihre eigenen Leute an, wenn es um die eigene Haut geht).
Kommentar Odenthal: "Ach, die Ausrede hatte ich dann noch nicht auf meinem Zettel."

Grandiose Vorstellung, Herr Lindner. Bloß nie festnageln lassen (obwohl das bei der FDP ja vielleicht ab und zu vorkommen könnte) und Fehler eingestehen.

Donnerstag, 11. März 2010

Knapp daneben

Simultanübersetzer: "Wir hatten 9,9 Besucher letztes Jahr."

Ja, fast. nur knapp 9.899.990,1 Besucher daneben.

Mittwoch, 3. März 2010

Kumpel Kumpel

Gestern noch "Herr Kumpel" ist er heute schon "Robin Kumpel". Morgen dann vielleicht "Kumpel Kumpel".

Und so.

Das wohl blödeste Satzende, welches ein Reporter (live aus Chile) bringen kann: "[...] es gab Plünderungen...und so."

Dienstag, 2. März 2010

Kumpel

Das Moma ist heute auf der Cebit und behandelt im Service das Thema "Heimvernetzung" - ich glaube 60% der Zuschauer wissen erstmal nicht, worum es geht - und die Korrespondentin (Name vergessen) unterhält sich mit dem Technik-Journalisten "Herr Kumpel". Irgendwie süß.