Mittwoch, 17. März 2010

Unheilig im Studio

Heute war ja die Einmann-Band Unheilig im ARD-Morgenmagazin. Der Typ macht wohl seit 10 Jahren Musik und ich hab erst in den letzten Tagen davon mitbekommen. Klingt für mich wie ein Misch-Masch aus semierfolgreichem Deutsch-Rock-Pop der letzten Jahre...wenn ich mir die Namen gemerkt hätte, würde ich jetzt einen nach dem anderen runterrattern und am Ende noch eine unerwartete Schlagerkombo anführen - so als Pointe. Aber ich merk mir einfach keine Namen von schlechten Bands. Deswegen ein Foto vom Auftritt heute Morgen:


Gespielt wurde eine Piano-Variante der "Hit-Single" und diese Version von Geboren Um Zu Leben klang mir arg nach Yann Tiersens Comptine D' un Autre Ete für den wundervollen Film "Die fabelhafte Welt der Amélie". In der normalen Version ist das auch zu hören, deswegen hier nur der Link zur Moma-Version (sicher eh irgendwann wieder down) und ansonsten die beiden Lieder zum direkten Vergleich:





Und jemand mit so einem Bart kann echt nicht cool sein.

3 Kommentare:

Nachtmahr68 hat gesagt…

Was die Piano-Version betrifft, stimme ich Dir uneingeschränkt zu. Allerdings Unheilig mehr oder weniger mit "schlechten Bands" in Verbindung zu bringen, halte ich für übertrieben. Noch dazu, wenn man Unheilig offensichtlich gar nicht kennt. Und ob der Typ, der übrigens tatsächlich seit 10 Jahren sehr erfolgreich Musik macht, nur wegen dem Bart uncool ist... ich weiß nicht. Vielleicht sollte man da mal ein Konzert oder ähnliches besuchen. Da liegen von anderen Bands die Mitglieder nach einem Konzert schon besoffen irgendwo in der Ecke, da schreibt er noch Autogramme und kümmert sich um seine Fans.

Gerhard Koepke hat gesagt…

Oh, nicht krumm nehmen. Das ist nur meine ganz persönliche Meinung. :-)

Er wird nicht ohne Grund erfolgreich sein - mein Geschmack hin oder her.

Mary Malloy hat gesagt…

Hey, auch ein Moma-Gucker! Fetzt. Also, meistens! ;)